Shootboxing
シュートボクシングJapanisches Stand-up-Regelwerk, das dem Kickboxen Würfe und Aufgabegriffe im Stand hinzufügt. 1985 von Caesar Takeshi gegründet; Hauptturnier ist der S-Cup.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Über Shootboxing
Shootboxing ist ein japanisches Stand-up-Wettkampfregelwerk, das zu Tritten, Schlägen, Knien und Ellbogen genau das hinzufügt, was das Kickboxen verbietet: Würfe und Aufgabegriffe im Stand. Ein Kämpfer darf den Gegner aus dem Clinch werfen und darf im Stehen einen Würgegriff, einen Armhebel oder einen Handgelenkhebel zu Ende bringen. Was er nicht darf, ist der Abschluss am Boden — sobald der Kampf dorthin fällt, stellt der Ringrichter die Kämpfer wieder auf. Die Disziplin schuf im August 1985 der japanische Kämpfer Caesar Takeshi; die erste Veranstaltung fand am 1. September desselben Jahres statt. Sie entstand als Veranstalterfirma mit Sitz in Tokio, nicht als Schule mit Gürteln, und ihre Regeln waren von Anfang an darauf geschrieben, den Standkampf ohne Bodenphase spannend zu halten. Die Wertung ruht auf vier Kategorien — Niederschläge, zugefügter Schaden, saubere Treffer und Aktivität — die die Kampfrichter auf einer Skala von eins bis zehn benoten, wobei der Abstand zwischen den Kämpfern in einer Runde höchstens vier Punkte betragen darf. Ein durchgesetzter Hebel im Stand wird als „catch" angesagt und zählt so viel wie ein harter Treffer. Hauptturnier ist der S-Cup, ein Achterturnier im K.-o.-System, das seit 1995 etwa alle zwei Jahre stattfindet; seit 2009 läuft jährlich auch ein Girls S-Cup. Zum Vergleich: gegenüber dem Kickboxen kommen Würfe und Hebel hinzu, gegenüber dem Shootwrestling fehlt der Bodenkampf.
Ähnliche Stile
Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
