Liang Style Baguazhang
梁式八卦掌Die Baguazhang-Linie nach dem jüngsten Schüler Dong Haichuans; acht Mutterhandflächen und ein sehr breites Waffenrepertoire.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
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Über Liang Style Baguazhang
Die Liang-Schule ist eine der Hauptlinien des Baguazhang, der Handfläche der acht Trigramme, und von den übrigen unterscheidet sie ihr Ort im Stammbaum: Liang Zhenpu war der jüngste Schüler von Dong Haichuan, dem Begründer des ganzen Fachs, und gab daher jene Gestalt weiter, die er vom alternden Lehrer noch aufzunehmen vermochte. Die technische Grundlage bilden die acht Mutterhandflächen, also die Grundformen von Armen und Rumpf, und die acht Handflächenwechsel, die sich daraus im Kreisgehen entfalten. Daran schließen längere Formen an: die Drachenform, die vierundsechzig geradlinigen Handflächen, die verbindenden Handflächen und die Handflächen der acht Richtungen. Das Waffenrepertoire ist außerordentlich breit und enthält Geräte, die man in anderen Schulen nicht findet: neben Säbel, Speer und Stab übt man besondere Messer in Gestalt der Hahnenkralle, der Mandarinente und des Halbmonds, dazu Fächer, Pinsel, Meteor an der Kette und Ringe. In der Bewegung steht das Liang-Bagua den Linien von Yin und Cheng nahe, denn alle drei kommen aus derselben Wurzel. Die Schule zählt zu den inneren Stilen, also zu jenen, die auf Lösen, auf der spiraligen Drehung der Taille und auf der Führung der Kraft durch den Körper beruhen und nicht auf Verspannung und Stoß. Aus Liangs Schülern gingen zwei Hauptzweige hervor, die die Namen Guo Gumin und Li Ziming tragen, und der Schwerpunkt der Praxis bleibt in Peking. Ein Jahr, in dem Liang seine Fassung begründete, nennen die Quellen nicht.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
