Cheng Style Baguazhang
程式八卦掌Der verbreitetste Zweig des Baguazhang; Cheng Tinghua brachte Griffe und Würfe aus dem Shuai-jiao-Ringen ein.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Kataloge & Datenbanken für Cheng Style Baguazhang
Über Cheng Style Baguazhang
Die Cheng-Schule ist der verbreitetste Zweig des Baguazhang, der Handfläche der acht Trigramme. Geschaffen hat sie Cheng Tinghua (1848-1900), gebürtig aus dem Kreis Shen in Hebei, der in Peking vom Brillenmachen lebte, weshalb man ihn Brillen-Cheng nannte. Bevor er Schüler von Dong Haichuan, dem Begründer des Baguazhang, wurde, war er ein angesehener Shuai-jiao-Ringer, und genau das unterscheidet seine Fassung: Neben Schlägen und Handflächentechniken trägt sie einen starken Anteil an Griffen, Hebeln und Würfen, die er aus dem Ringen mitbrachte. Kennzeichnend sind die Drachenhandfläche, eine offene Hand mit weit gespreiztem Daumen und Zeigefinger, das Kreisgehen mit dem Schritt Tang ni bu, als watete der Übende durch Schlamm, und die stete Drehung des ganzen Körpers, bei der sich Taille und Beine vor den Händen bewegen. Geübt werden acht grundlegende Handflächenwechsel und ihre Abwandlungen im Gehen, dazu Partnerübungen und Waffen, unter denen die übergroßen Säbel auffallen. Cheng kam 1900 in Peking während des Boxeraufstands ums Leben. Aus seinen Schülern gingen mehrere eigenständige Linien hervor: Sun Lutang, der Schöpfer des Sun-Stils im Taijiquan, Zhang Zhaodong und Gao Yisheng, nach dem der Gao-Zweig des Baguazhang benannt ist. Ein genaues Jahr, in dem Cheng seine eigene Fassung zu unterrichten begann, nennen die Quellen nicht, weshalb diese Seite ebenfalls keines angibt.
Ähnliche Stile
Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
