ImpakuImpaku

Gensei-ryu

玄制流

Das Karate Seiken Shukumines von 1950. Es entstand aus dem Einwand, Karate bewege sich nur in der Fläche — daher Drehungen, Absenken, Sprünge.

Wichtige Daten

Meister & Persönlichkeiten
HerkunftslandJapan
Gründungsjahrum 1953
RegionAsien
HauptfokusSchlagtechnik
KontaktstufeHalbkontakt
Gürtelsystem20 Stufen

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
Entstehungszeit20. Jahrhundert

Training

BekleidungTraditionelle Kleidung
SparringNur Partnerübungen
Rolle der WaffenWaffen optional
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Für wen

KinderprogrammeKein Kindertraining
SeniorenfreundlichAuch für Senioren geeignet
Körperliche Anforderung2/5
Verletzungsrisiko2/5
Lernkurve5/5
Nutzen für Selbstverteidigung2/5
Fitness-Nutzen3/5

Organisation & Wettkampf

GraduierungssystemZertifikate
WettkampfformatKeine Wettkämpfe
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte PraktizierendeUnter 10 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeZentral
TritteZentral
WürfeAm Rande
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeAm Rande
WaffenNicht verwendet

Kataloge & Datenbanken für Gensei-ryu

👊 Technik-Datenbank16 Einträge
📖 Glossar66 Einträge
👥 Persönlichkeiten & Meister2 Einträge

Über Gensei-ryu

Gensei-ryu ist ein Karatestil, den um 1950 Seiken Shukumine gründete, der von 1925 bis 2001 lebte. Shukumine stammte aus Okinawa und lernte bei Kishimoto Soko, einem Träger des Tomari-te. Sein eigener Beitrag erwächst aus dem einen Einwand, den er gegen das Karate immer wieder erhob: Karate bewege sich seiner Ansicht nach nur in der Fläche. Angreifer und Verteidiger stehen einander auf einer Linie gegenüber, ausgewichen wird zur Seite, und der ganze Ablauf geschieht, als zählte der Raum über dem Kopf und unter der Hüfte nicht. Gensei-ryu führt deshalb Bewegung in alle Richtungen ein — Drehungen um Längs- und Querachse, Absinken unter den Angriff, Sprünge darüber und Ausweichen auf Kreisbahnen. Daher rührt der akrobatische Zug des Stils, den man auf den ersten Blick erkennt. Im Lehrstoff bleiben die klassischen okinawanischen Kata des Tomari-te und daneben Shukumines eigene Formen, von denen Sansai die bekannteste ist. Zur Lehre gehört die Unterscheidung dreier Stufen der Initiative, also ob der Übende vor dem Angriff, mit ihm oder nach ihm handelt. Gensei-ryu ist Shukumines erste Schule; 1965 folgte das noch radikalere Taido. Heute besteht der Stil in mehreren Organisationen, außerhalb Japans am stärksten in den Niederlanden und in Osteuropa.

Ähnliche Stile

Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

ShotokanTarung DerajatSankukaiTetsudoMuay ThaiK-1 Kickboxen