Tetsudo
Britisches System, das in den fünfziger Jahren entstand. Den Namen Tetsudo trägt es seit 1994, und seinen Begründer kennen die Quellen nur unter einem Titel.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Über Tetsudo
Tetsudo ist ein britisches Kampfsystem, das in seiner heutigen Form seit Mitte der neunziger Jahre unterrichtet wird. Seine Geschichte ist ungewöhnlich unsicher: Die Quellen sind sich nicht einmal einig, wie der Begründer hieß. Den Namen des Begründers kennen die Quellen nur in Titelform, und selbst die ist nicht einheitlich — genannt werden Maha Ustad Tambo Tetsura und Maha Ustad Masu Tetsura. Einig sind sie sich, dass er 1966 starb und dass das System Mitte der fünfziger Jahre entstand. Das Jahr 1968 gehört zum älteren Namen des Systems: Nach der Geschichte, die der Verband selbst führt, gab der siebzehnjährige B. S. Dhaliwal dem System damals den Namen Goyararu — goya bedeutet Körper, ra Weg und ru Geist. Der Name Tetsudo wurde erst 1994 angenommen. Die Philosophie beruht auf einem gleichseitigen Dreieck aus drei Ebenen: der körperlichen, der emotionalen und der geistigen. Keine soll Vorrang haben, und daraus ergibt sich auch der Ansatz beim Unterricht — das System passt sich dem Einzelnen an, statt alle zu einer Form zu führen. Das ist bei Kampfsystemen weniger üblich als das Gegenteil. Tetsudo wird heute von einem eigenen Verband getragen und in britischen Klubs unterrichtet, unter anderem in Sheffield und West Bridgford.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.