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Collar and Elbow

Irisches Ringen mit festem Griff an Kragen und Ellbogen, der nicht gelöst werden darf. Die Beschränkung nimmt dem Schwereren den Vorteil; Beinarbeit entscheidet.

Wichtige Daten

Meister & Persönlichkeiten
HerkunftslandIrland
RegionEuropa
HauptfokusGriffkampf
KontaktstufeVollkontakt
GürtelsystemKeine Graduierungen

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, informell
LinieSportlich kodifiziert
Entstehungszeit19. Jahrhundert

Training

BekleidungTraditionelle Kleidung
SparringVollkontakt
Rolle der WaffenOhne Waffen
Rolle der FormenOhne Formen

Für wen

KinderprogrammeKein Kindertraining
SeniorenfreundlichMit Anpassungen geeignet
Körperliche Anforderung4/5
Verletzungsrisiko2/5
Lernkurve2/5
Nutzen für Selbstverteidigung2/5
Fitness-Nutzen4/5

Organisation & Wettkampf

GraduierungssystemKeine Graduierungen
WettkampfformatKeine Wettkämpfe
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte PraktizierendeUnter 10 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeNicht verwendet
TritteNicht verwendet
WürfeZentral
BodenkampfAm Rande
Hebel & HaltegriffeNicht verwendet
WaffenNicht verwendet

Kataloge & Datenbanken für Collar and Elbow

👥 Persönlichkeiten & Meister2 Einträge

Über Collar and Elbow

Das irische Ringen am Kragen und Ellbogen ist nach dem Griff benannt, mit dem es beginnt und der die ganze Zeit nicht gelöst werden darf: Eine Hand hält den Kragen des Gegners, die andere seinen Ellbogen. Diese Einschränkung ist keine Formsache, sondern der eigentliche Sinn der Regeln. Ein fester Griff nimmt dem Schwereren oder Stärkeren den Vorteil, denn niemand kann umgehen, tiefer fassen oder an den Beinen heben. Es bleiben Beinarbeit, Timing und die Fähigkeit, das Gleichgewicht zu brechen — weshalb es in diesem Stil häufig vorkam, dass ein kleinerer Ringer einen grösseren besiegte. Gekämpft wird im Stand, Ziel ist es, den Gegner auf beide Schulterblätter zu bringen oder einen klaren Sturz zu erzielen; Bodenkampf gibt es nicht. Im 19. Jahrhundert war der Stil in Irland weit verbreitet und gelangte mit der Auswanderung in die Vereinigten Staaten, wo er vor allem in Neuengland heimisch wurde, besonders in Vermont, und im Bürgerkrieg zur gewöhnlichen Unterhaltung in Armeelagern gehörte. In den Vereinigten Staaten fanden im 19. Jahrhundert auch Profikämpfe um Geld statt, und der bekannteste Ringer jener Zeit war John McMahon aus Vermont, der in diesem Stil im ganzen Land auftrat.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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