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Gada

गदा · gadā

Indische Stumpfkeule mit kugelförmigem Kopf auf einem Schaft und einer Spitze oben; Waffe des Gottes Hanuman und Preis für Sieger im Kushti-Ringen.

Auf einen Blick

Kampfkünste
HerkunftIndienIndien
WaffentypKeule und Streitkolben
WirkungsweiseSchlagend
FührungsartEinhändig, Paarweise
MaterialHartholz, Stahl
Ursprünglicher ZweckÜbung
Getragen vonSportler

Über die Waffe

Die Gada ist eine Stumpfkeule vom indischen Subkontinent, sanskritisch gadā. Im Epos Mahabharata werden Balarama, Duryodhana, Bhima, Karna, Shalya und Jarasandha als Meister der Gada genannt. Außerhalb Indiens wurde sie in Südostasien übernommen, wo sie bis heute im Silat verwendet wird. Die Datierung ihrer Entstehung konnten wir in den Quellen nicht belegen. Die Gada wird aus Holz oder Metall gefertigt und besteht im Kern aus einem kugelförmigen Kopf auf einem Schaft, mit einer Spitze oben. Das Metropolitan Museum of Art besitzt eine indopersische Gada aus Stahl und Gold aus dem 17. Jahrhundert, 26,5 Zoll lang, also etwa 67 cm. Die Kunst des Kampfes mit der Gada heißt gada-yuddha. Die Keule wird einzeln oder paarweise verwendet und lässt sich auf zwanzig verschiedene Arten führen; Techniken der gada-yuddha erwähnen die Agni Purana und die Mahabharata. Die Gada gehört auch zur Ausrüstung des Kalaripayattu. Zum Training dienen hölzerne Mudgar-Keulen: Man schwingt eine oder zwei davon in mehreren Varianten hinter dem Rücken, was Griff und Schulterausdauer stärkt. Aus Gada und Mudgar entstand auch das Karate-Kräftigungsgerät Chiishi mit seinen Übungen. Die Gada ist die Hauptwaffe des Gottes Hanuman, und Vishnu hält in einer seiner vier Hände eine Gada namens Kaumodaki. Der Ringer The Great Gama war für häufiges Training mit der Gada bekannt, und Sieger im Kushti-Ringen erhalten sie oft als Preis.

Verwandte Waffen

Pflege

Weitere Quellen zum Thema (1)
  1. Gada (mace) – Wikipedia