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Takenouchi-ryu Jujutsu

竹内流

Japanische Schule aus der Provinz Mimasaka, älteste belegte Jujutsu-Schule, nach der Überlieferung 1532 entstanden. Kern sind Kurzklingenkampf und Fesseln, zwei Familienhäuser in Okayama.

Wichtige Daten

GründerTakenouchi Hisamori
HerkunftslandJapan
RegionAsien
HauptfokusGemischt
GürtelsystemZertifikate

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
EntstehungszeitFrühe Neuzeit

Training

Rolle der WaffenWaffen im Zentrum
Rolle der FormenOhne Formen

Organisation & Wettkampf

GraduierungenJa (Zertifikate)
WettkampfformatKeine Wettkämpfe
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte PraktizierendeUnter 10 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeAm Rande
TritteAm Rande
WürfeZentral
BodenkampfBedeutend
Hebel & HaltegriffeZentral
WaffenBedeutend

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Über Takenouchi-ryu Jujutsu

Takenouchi-ryu ist eine japanische alte Kampfkunstschule aus der Provinz Mimasaka, der heutigen Präfektur Okayama. Daijisen nennt sie die älteste erhaltene Jujutsu-Schule, Heibonsha und Britannica die älteste belegte, Nipponica eine der Schulen, die als Quelle des frühneuzeitlichen Jujutsu dienten und neben Jujutsu auch Speer, Naginata und Stock umfassen. Nihon Kobudo Kyokai beschreibt sie als umfassende Kampfkunst mit Kern im Ringkampf und im Kurzklingenkampf und Fesseln aus der Sengoku-Zeit und fügt hinzu, dass sie als Quelle des Jujutsu gelte. Adachi 2020 zeigt in einer begutachteten Zeitschrift, dass die Bezeichnung ältestes Jujutsu in den Veröffentlichungen der Schule seit 1973 und Quelle des Jujutsu seit 1979 auftaucht und dass Kano Jigoro über eine direkte Beziehung des Judo zum Haus in Kakuishitani nichts sagt.

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Als Gründer nennen Nihon Kobudo Kyokai, Nipponica, Daijisen und Britannica Takenouchi Hisamori, nach Nihon Kobudo Kyokai Herr der Burg Ichinose im Dorf Hawa (Lesung nach dem Biographischen Wörterbuch Kodansha, das 1503 bis 1595 angibt). Die Entstehung der Schule im Jahr Tenbun 1 (1532) geben Daijisen, Nipponica und Britannica als Überlieferung an, Nihon Kobudo Kyokai ohne Vorbehalt. Nach Nihon Kobudo Kyokai erschien Hisamori nach Gebeten an einem Ort namens Sannomiya ein alter Mann, der sein Holzschwert von 2 Shaku 4 Sun Länge in zwei kurze Klingen brach mit den Worten, ein langes Schwert sei nutzlos, und ihm das Fesseln mit dem Seil und fünf Artikel der Festnahme mit Kurzklingenkampf übergab, Nipponica spricht nach der Familienüberlieferung von einer Person in der Kleidung eines Bergasketen im Traum. Adachi 2020 weist darauf hin, dass die Schule als Gründungstag den 24. 6. Tenbun 1 angibt, im Juni jenes Jahres aber noch die vorige Ära galt, das Datum nach dem japanischen Kalender also falsch ist. Nach Nihon Kobudo Kyokai wurde die Lehre in drei Generationen systematisiert: Das zweite Oberhaupt brach mit 23 Jahren zur Wanderschaft auf der Suche nach Kampfkunst auf, das dritte vollendete die Schule samt Kurzklingenkampf, und beide erhielten von den Kaisern den Titel hinoshita hoshu kaisan (Lesung nach Nipponica), den Muromoto frei als größter Ringer des Landes wiedergibt, samt dem Recht, den Namen Toichiro zu führen. Nach Nipponica diente das dritte Oberhaupt dem Herrn von Tsuyama für 500 koku und starb 1671 im Alter von 69 Jahren. Die Schule wird in der Familie Takenouchi bis heute in zwei Häusern weitergegeben, die Nihon Kobudo Kyokai und Nihon Kobudo Shinkokai als selbständige Mitglieder führen: das Haus Soke mit dem vierzehnten Oberhaupt Takenouchi Toichiro Hisamune und das Haus Sodenke mit dem dreizehnten Oberhaupt Takenouchi Tojuro Hisatake (Lesungen nach koryu.com), beide in Kakuishitani in der Stadt Okayama. Das Haus Sodenke entstand nach Nihon Kobudo Kyokai aus dem Willen des achten Oberhaupts, damit die Blutlinie der Schule nicht erlösche. Der Entstehungsort der Schule mit dem Dojo und dem Friedhof der Oberhäupter der Familie ist seit 1976 ein Denkmal der Präfektur. Koryu.com nennt die Disziplinen Jujutsu (torite, koshi no mawari, kogusoku), hade, Stock, Schwert, iai, Fesseln, Naginata, Eisenfächer und sakkatsuho. Nach Muromoto auf koryu.com gingen aus Takenouchi-ryu weitere Schulen hervor, darunter Takagi-ryu, deren Gründer nach einer Überlieferung, die Muromoto von Habu 1994 übernimmt, nach einer Niederlage gegen das dritte Oberhaupt dessen Schüler wurde.

Geschichte

Nach Nihon Kobudo Kyokai gründete die Schule im Jahr Tenbun 1 (1532) Takenouchi Hisamori, Herr der Burg Ichinose in der Provinz Mimasaka (Lesung nach dem Biographischen Wörterbuch Kodansha, das 1503 bis 1595 und den Tod mit 93 Jahren angibt). Nach der Website des Hauses Soke zog sich Hisamori nach der Verehrung des Gottes Atago zum Gebet an einen Ort namens Sannomiya im Dorf Hawa zurück, wo ihm ein alter Mann erschien und sagte, er werde ihm eine Kunst zeigen. Hisamori schlug mit einem Holzschwert von 2 Shaku 4 Sun Länge zu, doch der alte Mann legte ihn, ohne die Ferse zu drehen, unter sein Knie, beim zweiten Zusammenstoß war es unmöglich, sich gegen ihn zu behaupten, der alte Mann brach das Schwert in zwei Hälften mit den Worten, ein langes sei nutzlos und solle kurz sein, und davon soll die kleine Klinge bis heute den Namen kogusoku tragen. Dann übergab er ihm das Fesseln mit dem Seil, fünf Artikel der Festnahme und den Kurzklingenkampf. Nipponica spricht nach der Familienüberlieferung von einer Person in der Kleidung eines Bergasketen, die im Traum erschien und das Holzschwert in zwei Teile spaltete. Nihon Kobudo Kyokai selbst schreibt, die Familienschrift erzähle Anekdoten, die den Anfang der Schule verklären. Das Wörterbuch Kodansha fügt hinzu, dass Hisamoris Burg später Ukita Naoie eroberte und Hisamori im Alter auf einer anderen Burg Zuflucht fand.

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Nach Nihon Kobudo Kyokai wurde die Lehre in drei Generationen systematisiert. Das zweite Oberhaupt, der zweite Sohn des Gründers, lernte mit zwanzig die fünf Artikel der Lehre, brach mit dreiundzwanzig zur Wanderschaft auf der Suche nach Kampfkunst auf und fasste die Erfahrungen aus echten Duellen in acht Artikeln zusammen, nach Todo und Shinde 1996 in einer begutachteten Zeitschrift legte es die Regeln der Schule fest und stellte einen im Abstract Heiho-ka genannten Text zusammen, mit dem es den Schülern die Kampfvorbereitung nach dem Zen erklärte. Das dritte Oberhaupt, der älteste Sohn des zweiten, erlangte auf der Wanderschaft die Geheimnisse und vollendete die Schule samt Kurzklingenkampf. Nach Nipponica gingen beide Oberhäupter nach Kyoto und erhielten den Titel hinoshita hoshu kaisan (Lesung nach Nipponica), nach Nihon Kobudo Kyokai das zweite im Jahr Genna 6 (1620) vom Kaiser Go-Mizunoo und das dritte im Jahr Kanbun 3 (1663) vom Kaiser Reigen, samt dem Recht, dauerhaft den Namen Toichiro zu führen, und nach Nipponica schufen sie bis zum Ende der Ära Kan'ei ein Lehrsystem aus 25 Artikeln des Kurzklingenkampfs, 65 Artikeln der mündlichen Überlieferung und 5 Artikeln der Festnahme. Das dritte Oberhaupt Hisayoshi (Lesung nach Muromoto auf koryu.com) diente nach Nipponica dem Herrn von Tsuyama Mori Nagatsugu für 500 koku, unterrichtete in einem Dojo unterhalb der Burg und starb 1671 im Alter von 69 Jahren. Viertes Oberhaupt wurde dessen dritter Sohn, und seither tragen alle Oberhäupter des Hauses Soke den Namen Takenouchi Toichiro. Nipponica führt an, dass in den Ären Kyoho und Tenpo der Hauptlinie das Aussterben drohte und sie als Vormünder ein Vasall aus Tsuyama und ein Vasall aus Sumoto auf Awaji retteten, und nennt Zweige in Takamatsu, Kumamoto und Sosuishitsu-ryu aus Chikuzen. Nach dem Willen des achten Oberhaupts gründete nach Nihon Kobudo Kyokai dessen einziger Sohn das Nebenhaus Tojuro, damit die Blutlinie nicht erlösche, und aus ihm ging das heutige Haus Sodenke hervor. Adachi 2020 fügt hinzu, dass das Oberhaupt des Hauses die eigene Schule in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Kenjutsu bezeichnete und eine Liste von 1829 sie so verzeichnet. Adachi 2020 zeigt, dass Kano Jigoro Angaben zu Hisamori aus den Familienunterlagen des Hauses in Kakuishitani zitierte, dass Sakuraba 1935 die Schule als die älteste belegte bezeichnete, ohne ihr den Ursprung des Jujutsu zuzuschreiben, während Maruyama 1939 in der Geschichte des Judo schrieb, alle Edo-Schulen des Jujutsu fänden ihre Quelle in ihrem Kurzklingenkampf, und ein Buch von Kodokan-Autoren von 1970 das Dojo des Hauses Toichiro die Heimat des Judo nannte. Nach dem Einsturz einer Steinmauer beim Dojo 1969 schuf sich die Schule nach Adachi im Wiederaufbau neu das Bild des ältesten Jujutsu und der Quelle des Jujutsu, die Bezeichnung ältestes Jujutsu erscheint in einer Veröffentlichung des Vereins von 1973 und Quelle des Jujutsu erstmals in einem offiziellen Buch von 1979. Adachi belegt auch, dass der angegebene Gründungstag 24. 6. Tenbun 1 kalendarisch falsch ist, weil die Ära Tenbun erst im Juli begann, und zitiert die Ansicht, ein Dokument mit künftiger Jahreszahl gelte gewöhnlich als Fälschung, wobei von den zitierten Autoren nur Oimatsu 1970 das Entstehungsjahr in der vorigen Ära verteidigte. Der Entstehungsort der Schule ist seit dem 27. März 1976 ein Denkmal der Präfektur Okayama mit dem Dojo, einer an eine mittelalterliche Bergburg erinnernden Mauer und einem Friedhof mit Denkmälern der Oberhäupter der Familie.

Was es unterscheidet

Von den späteren, auf die bloßen Hände ausgerichteten Jujutsu-Schulen unterscheidet sich Takenouchi-ryu nach Nipponica dadurch, dass sie zum Sieg im Ringkampf auf dem Schlachtfeld mit einer kurzen Klinge entstand, und Heibonsha kennzeichnet sie durch das Fesseln. Die beiden Häuser der Familie werden nach Nihon Kobudo Kyokai und Nihon Kobudo Shinkokai getrennt geführt, wobei die Bezeichnung der Häuser bei beiden Verbänden vertauscht ist: Der Name mit Kurzklingenkampf gehört bei Nihon Kobudo Kyokai zum Haus Sodenke, bei Shinkokai zum Haus Soke. Adachi 2020 führt an, dass die Tradition auf dem Gebiet des früheren Bizen-Okayama den ältesten Sohn des Gründers als zweites Oberhaupt zählt, das Haus aus Kakuishitani dagegen seinen zweiten Sohn. Die japanische Wikipedia fügt hinzu, dass es keinen Beleg dafür gibt, dass sich die Schule selbst Jujutsu nannte, und nennt als abgeleitete Schulen unter anderem Sosuishitsu-ryu, Rikishin-ryu, Tennen Rishin-ryu und Takagi-ryu, Muromoto auf koryu.com nennt Araki-ryu, Takagi-ryu, Sosuishitsu-ryu und weitere. Die englische Wikipedia behauptet, viele Techniken von Judo und Aikido ließen sich auf Takenouchi-ryu zurückführen, Adachi 2020 schreibt jedoch, Kano spreche nicht von einer direkten Beziehung zum Haus in Kakuishitani und die Deutung der Schule als Quelle aller Edo-Schulen des Jujutsu stamme aus Maruyamas Geschichte des Judo von 1939.

Technik

Nihon Kobudo Kyokai beschreibt Takenouchi-ryu als umfassende Kampfkunst mit Kern im Ringkampf und in der Festnahme mit Kurzklingenkampf aus der Sengoku-Zeit und zitiert ein dem zweiten Oberhaupt zugeschriebenes Gedicht, wonach der Ringkampf das Herz der Schule ist. Im Kurzklingenkampf wird nach der Überlieferung über den Gründer üblicherweise eine Klinge von 1 Shaku 2 Sun Länge verwendet. Hade stellt Schläge auf tödliche Punkte an die erste Stelle, erst danach folgen Würfe und Immobilisierung. Das Haus Soke nennt den Grundsatz, Takenouchi-ryu sei vor allem eine Kunst der Selbstverteidigung, nicht des Angriffs, doch der letzte Einsatz einer Technik zur Selbstverteidigung sei erlaubt, nämlich gegen ein Schwert mit der kleinen Klinge und gegen eine Waffe mit bloßen Händen. Nipponica erklärt den Namen kogusoku koshi no mawari als Kunst, die zum Sieg im Ringkampf auf dem Schlachtfeld entstand, nicht als späteren Ringkampf mit bloßen Händen, Heibonsha schreibt von einer auf das Fesseln ausgerichteten Schule.

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Koryu.com nennt die Disziplinen Jujutsu (torite, koshi no mawari, kogusoku), hade, bojutsu (rokushaku bo, jo), kenjutsu (odachi, kodachi, tanto, aikuchi), iaijutsu, hojojutsu, naginatajutsu, tessenjutsu und sakkatsuho, Daijisen Jujutsu, torite, kogusoku, Fausttechnik, Stock und jo. Die japanische Wikipedia führt nach dem Buch der Schule von 2019 an, dass die Schule zur Zeit des Gründers nur fünf Artikel der Festnahme, 25 Artikel des Kurzklingenkampfs, sieben Artikel des Fesselns und einen Abschnitt ohne Zahl enthielt, das zweite Oberhaupt fünf und acht Artikel hinzufügte und das dritte unter anderem weitere 54, 15 und 5, und zählt die Sets des Kurzklingenkampfs auf, hade in neun Gruppen, Stock in sechs, Schwertkunst, iai, Naginata, Speer und das Fesseln mit 48 Artikeln, ebenso kata mit Regenschirm, Topfdeckel, Eisenfächer und jutte. Kusarigama nennt nur die englische Wikipedia, der Leitfaden von koryu.com und Nihon Kobudo Kyokai erwähnen sie nicht. Die japanische Wikipedia fügt hinzu, dass die Schule das, was gewöhnlich Jujutsu heißt, mit dem Wort hade bezeichnet.

Training

Das Haupt-Dojo des Hauses Sodenke steht nach Nihon Kobudo Kyokai in Kakuishitani im Bezirk Takebe der Stadt Okayama, die Schule hat Zweige in Okayama und Hiroshima einschließlich Universitätsclubs und eines Clubs einer Oberschule, das Haus Soke hat seinen Sitz am selben Ort. Beim Fesseln wird nach Nihon Kobudo Kyokai ein violettes Seil nach der Farbe der Kappe verwendet, die das zweite Oberhaupt vom Regenten kanpaku aus der Familie Konoe erhielt, die englische Wikipedia nennt ein Seil von 2 Shaku 5 Sun Länge. Muromoto schreibt auf koryu.com, nach dem Ende der Zeit der Duelle auf Leben und Tod sei es in der Familie zur Regel geworden, dass niemand ohne Erlaubnis des Oberhaupts Kämpfe gegen andere Schulen führen und niemand abfällig über andere Schulen sprechen solle. Die japanische Wikipedia teilt das Fesseln nach dem Buch der Schule in schnelles, halbes und volles Binden, sieben Artikel überlieferter Seile und zwei weitere Abschnitte. Adachi 2020 führt an, dass das Haus Tojuro im September 2010 am letzten Tag der Judo-Weltmeisterschaften in Tokio mit einer halbstündigen Vorführung von kata in Rüstung und im keikogi auftrat.

Graduierungen und Fortschritt

Todo und Shinde 1996 führen in einer begutachteten Zeitschrift an, dass das dritte Oberhaupt ein System des Fortschritts vom Eintritt über die Stufen tassha, mokuroku, jiro und menkyo bis zu inka schuf und kata nach diesem System vom Leichteren zum Schwereren lehrte. Die japanische Wikipedia beschreibt nach dem Buch der Schule von 2019 beim Haus Soke die Stufen tassha, mokuroku, jiro, okuden, menkyo und inka, von denen jede bestimmte Gruppen enthält: auf der ersten 25 Artikel des Kurzklingenkampfs, hade und je zwölf Artikel des Stocks, auf der zweiten 54 Artikel, Schwertkunst und weitere fünf Artikel der Festnahme, bei menkyo unter anderem die Fausttechnik mit zwölf Artikeln, die Körpertechnik für Männer und Frauen mit siebzehn, geheime Seile, Wiederbelebung mit sieben Artikeln und 72 tödliche Punkte, und auf der höchsten Stufe, inka, die Lehre der Wiederbelebung. Die fünf bei der Gründung der Schule entstandenen Artikel der Festnahme werden nach Nihon Kobudo Kyokai bis heute als Geheimlehre weitergegeben, und Technik und Geist der Schule werden nach der Methode des einzigen Erben überliefert.

Heute

Die Schule führen zwei Häuser der Familie Takenouchi in Kakuishitani im Bezirk Takebe der Stadt Okayama: das Haus Soke mit dem vierzehnten Oberhaupt Takenouchi Toichiro und das Haus Sodenke mit dem dreizehnten Oberhaupt Takenouchi Tojuro (Nihon Kobudo Kyokai Nr. 017 und 016, zwei Nennungen von Nihon Kobudo Shinkokai, koryu.com nennt die Namen Hisamune und Hisatake). Adachi 2020 schreibt, beide Häuser würden gemeinsam Kobudo Takenouchi-ryu oder nach dem Ort Kakuishitani Takenouchi-ryu genannt. Das dreizehnte Oberhaupt des Hauses Sodenke ist nach Nihon Kobudo Kyokai Vorsitzender des Kobudo-Verbands der Präfektur in Okayama, der ein Kobudo-Fest mit einer jährlichen Vorführung der Schule veranstaltet. Daijisen Plus nennt das Dojo und die Zweige überwiegend in der Präfektur Okayama. Der Entstehungsort der Schule ist seit 1976 ein Denkmal der Präfektur. Die Schule gab 1979 ein offizielles Buch über sich heraus und 2019 eine erweiterte Ausgabe mit englischer Übersetzung, CiNii verzeichnet auch mehrere Studien Adachis zu regionalen Zweigen und eine englische Übersetzung von Texten der Schule von 2013. Green führt die Schule nicht unter einem eigenen Stichwort.

Wissenswertes

Muromoto erzählt auf koryu.com nach der Überlieferung der Schule, dass das dritte Oberhaupt Hisayoshi auf der Wanderschaft vor dem Herrn von Tsuyama den Riesen Takagi Umanosuke durch Fesseln mit dem Seil besiegte und dieser dessen Schüler wurde und seinen Stil später zu Takagi-ryu umarbeitete. Nikkoku nennt als ältestes belegtes Vorkommen des Wortes Takenouchi-ryu in der Literatur einen Vers scherzhafter Dichtung aus einer Sammlung von 1781. Nihon Kobudo Kyokai gibt an, dass die violette Farbe des Seils an die Kappe erinnert, die das zweite Oberhaupt vom Regenten kanpaku aus der Familie Konoe erhielt. Die japanische Wikipedia führt an, dass Itagaki Taisuke von einem Zweig der Schule eine Lizenz der vollständigen Übertragung erhielt. Adachi 2020 belegt, dass der angegebene Gründungstag 24. 6. Tenbun 1 nach dem Kalender unmöglich ist, weil die Ära Tenbun in jenem Jahr erst im Juli begann.

Häufige Fragen

Ist Takenouchi-ryu wirklich die älteste Jujutsu-Schule?

Daijisen nennt sie die älteste erhaltene Jujutsu-Schule, Heibonsha und Britannica die älteste belegte. Das Jahr 1532 ist nach allen diesen Quellen jedoch Überlieferung der Schule, und Adachi 2020 belegt, dass das angegebene Gründungsdatum kalendarisch falsch ist und die Bezeichnung ältestes Jujutsu in den Veröffentlichungen der Schule seit 1973 auftaucht.

Was bedeutet kogusoku koshi no mawari?

Nach Nipponica ist es eine Kunst, die zum Sieg im Ringkampf auf dem Schlachtfeld mit einer kurzen Klinge entstand, nicht ein späterer Ringkampf mit bloßen Händen. Nihon Kobudo Kyokai erzählt, der Name kogusoku stamme von dem alten Mann, der dem Gründer das Holzschwert in zwei kurze Klingen brach, und dass darin eine Klinge von 1 Shaku 2 Sun Länge verwendet werde.

Wo wird Takenouchi-ryu heute geübt?

In Kakuishitani in der Stadt Okayama, wo beide Häuser der Familie Takenouchi, Soke und Sodenke, sitzen, als selbständige Mitglieder bei Nihon Kobudo Kyokai und Nihon Kobudo Shinkokai geführt. Nihon Kobudo Kyokai nennt Zweige in Okayama und Hiroshima einschließlich Universitätsclubs, Daijisen Plus Dojo überwiegend in der Präfektur Okayama.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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