Glossar für Ssireum
Ssireum: 3 belegte Begriffe. Darunter Scramble.
Begriffe übernommen aus: Ringen
Nahkampf im Stand, bei dem sich die Gegner an Nacken, Armen oder Rumpf festhalten. Im muay thai und MMA dient er für Kniestöße und Würfe.
Schneller, chaotischer Austausch im Bodenkampf, bei dem niemand die Kontrolle hat und beide in eine bessere Position gelangen wollen.
Überführung des Gegners aus dem Stand zu Boden, sodass der Angreifer oben landet. Dazu gehören Beinangriffe und Würfe.
Gemeinsame Begriffe der Kampfkünste — Südkorea
Begriffe, die die meisten Kampfkünste dieser Kultur teilen: Etikette, Titel, Kleidung und Trainingsraum.
Koreanisches Kommando für „Achtung“. Der Übende steht aufrecht mit zusammengestellten Fersen und den Armen am Körper. Im Taekwondo geht es meist der Verbeugung voraus.
Meistergrad in den japanischen und koreanischen Kampfkünsten, meist mit schwarzem Gürtel. Erstmals 1883 von Kano Jigoro im Judo verliehen.
Trainingsanzug der koreanischen Kampfkünste, vor allem im Taekwondo. Das koreanische Gegenstück zum japanischen keikogi, mit denselben Schriftzeichen 道服.
Trainingshalle der koreanischen Kampfkünste, vor allem des Taekwondo und Hapkido. Geschrieben mit denselben Schriftzeichen wie das japanische dojo (道場).
Koreanisches Kommando für „Gruß“ oder „Verbeugung“. Im Taekwondo folgt es auf das Kommando charyeot zu Beginn und am Ende von Training, Kampf und Übung.
Koreanische Bezeichnung für Technikfolgen, Entsprechung der japanischen kata. Taekwondo WT nennt sie poomsae, Taekwondo ITF teul, ältere und andere Künste hyeong.
Kampfschrei in den koreanischen Künsten, das Gegenstück zum japanischen kiai mit denselben Schriftzeichen (氣合). Er festigt den Körper beim Schlag und bündelt die Kraft.
Koreanische Kampfkunstschule, wörtlich „Halle“. Aus den ersten Kwans nach 1945 entstand Taekwondo. Der Leiter einer Schule heißt Kwanjang.
Schülergrad vor den Meistergraden dan. Er wird absteigend gezählt, von einer hohen Zahl bis zum ersten kyu, auf Koreanisch heißt er gup.
Koreanischer Titel eines Instruktors der Kampfkünste. Höflich angesprochen wird er als sabeomnim. Geschrieben mit denselben Schriftzeichen wie das japanische shihan.