Senegalesisches Ringen
Senegals Nationalsport in zwei Formen: reines Ringen und Ringen mit Schlägen. Es siegt, wer den Gegner auf Rücken, Seite oder beide Hände legt.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Für wen
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
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Über Senegalesisches Ringen
Laamb ist das senegalesische Ringen und zugleich der Nationalsport des Landes. Es hat keinen Gründer und kein belegtes Entstehungsjahr; die Wurzeln werden bei den Serer gesucht, bei denen das Ringen der Kriegsvorbereitung diente, und die Bezeichnung Njom leitet sich vom Serer-Begriff Jom ab, Herz und Ehre. Der früheste namentlich verzeichnete Ringer ist Boukar Djilak Faye aus dem 14. Jahrhundert im Königreich Sine – ein Beleg dafür, dass der Brauch bestand, nicht ein Datum seines Anfangs. Es gibt zwei Formen. Lutte simple, örtlich Mbapatt, ist reines Ringen ohne Schläge und wird international ausgetragen; Lutte avec frappe erlaubt Handschläge und ist die Variante, die das senegalesische Publikum von den großen Kämpfen kennt. Ziel ist es, den Gegner so zu Boden zu bringen, dass er mit Rücken, Seite oder beiden Händen den Boden berührt, meist durch Anheben und Überwerfen. Dem Kampf geht eine zeremonielle Vorbereitung voraus, die für Laamb ebenso wesentlich ist wie der Kampf selbst. Der Ringer trägt einen Bàkk vor, ein gesprochenes und gesungenes Selbstlob, das Gegner wie Publikum Respekt abnötigen soll; Schutzamulette und Rituale vor dem Betreten der Arena gehören dazu. Seit den 1950er Jahren ist Laamb zum großen Schauspiel und kulturellen Ereignis geworden. Der Sport wird vom Comité National de Gestion de la Lutte geführt, und Spitzenringer wie Yékini, Tyson, Bombardier oder Balla Gaye 2 sind landesweite Stars.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
