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Jon Bluming

Niederländischer Judoka und Karateka (1933–2018), Pionier des Kyokushin in Europa und Begründer der Netherlands Karate Association, später Leiter von Kyokushin Budokai.

Auf einen Blick

Geburtsdatum6.2.1933
Sterbedatum17.12.2018
HerkunftslandNiederlandeNiederlande
BerufSchauspieler

Biografie

Jon Bluming, mit bürgerlichem Namen Johannes Cornelius Bluming, war ein niederländischer Judoka und Karateka, ein Pionier des Kyokushin in Europa. Er wurde am 6. Februar 1933 in Amsterdam geboren und starb am 17. Dezember 2018 in De Bilt.

Mit dreizehn Jahren begann er mit Boxen, und nach der englischen Wikipedia trat er 1949 in die Marineinfanterie ein, mit der er in Korea kämpfte. Judo begann er in Amsterdam zu lernen, als ersten Lehrer nennt er selbst Schutte. Von Februar 1959 bis November 1961 trainierte er in Japan Judo, Iaido, Jojutsu und Karate. Im Karate begann er mit Shotokan und wechselte dann zum Kyokushin von Masutatsu Oyama.

1956 führte er als Trainer die niederländische Judo-Nationalmannschaft, die nach der Wikipedia die Europameisterschaft gewann. Am 2. Januar 1962 gründete er im Auftrag von Oyama die Netherlands Karate Association. 1965 verlieh ihm Oyama als erstem nichtjapanischen Praktizierenden den 6. Dan, was nach der Wikipedia eine umstrittene Entscheidung war. Später trennte er sich von der Organisation Oyamas, und 1999 bezeichnete er sich als Präsident von Kyokushin Budo Kai.

Zu seinen Schülern gehörten nach der Wikipedia Wim Ruska, Chris Dolman, Jan Kallenbach, Semmy Schilt und Gilbert Yvel. Von 1966 bis 1990 spielte er in fünfzehn Filmen und Produktionen mit. Viele Angaben über seine Leistungen kennen wir nur aus der Wikipedia und aus seinen eigenen Texten. Ein Zitat von Jon Bluming mit belegter Herkunft haben wir nicht gefunden.

Frühe Jahre

Jon Bluming wurde am 6. Februar 1933 in Amsterdam als Johannes Cornelius Bluming geboren. Mit Boxen begann er mit dreizehn Jahren. Nach der englischen Wikipedia trat er im Juli 1949 in die Marineinfanterie ein und wurde 1950 nach Korea entsandt, wo er zweimal verwundet wurde. Im März 1953 sah er im Tokioter Kodokan eine Vorführung von Kyuzo Mifune. Weitere Angaben zu seiner Kindheit haben wir in keiner unabhängigen Quelle gefunden.

Ausbildung und Lehrer

Judo begann er in Amsterdam im Club Tung-Yang zu lernen. In einem Text von 1999 nennt er selbst Schutte als ersten Lehrer, die englische Wikipedia nennt auch Eddy Roosterman. Von Februar 1959 bis November 1961 trainierte er in Japan Judo, Iaido, Jojutsu und Karate. Im Kodokan lernte er nach der Wikipedia bei Toshiro Daigo, Yoshimi Osawa und Kazuo Ito und den Bodenkampf bei Yaichihyoe Kanemitsu. Nach eigener Aussage trainierte er im Dezember 1959 als erster Europäer im zentralen Dojo des koreanischen Judoverbands in Seoul und erwarb dort den 4. Dan. Karate lernte er bei Takaji Shimizu und Ichitaro Kuroda, begann mit Shotokan und wechselte zum Kyokushin.

Beitrag und Neuerungen

1956 führte er als Trainer die niederländische Judo-Nationalmannschaft, die nach der englischen Wikipedia die Europameisterschaft gewann. 1961 verbot ihm der niederländische Verband den Start bei der Judo-Weltmeisterschaft in Paris. Am 2. Januar 1962 gründete er im Auftrag von Masutatsu Oyama die Netherlands Karate Association. Ende der siebziger Jahre übergab er ihre Leitung an seine Schüler, und nach der Wikipedia verließ er 1980 die Organisation IKO von Oyama und gründete Budo Kai Kan, ab 1996 International Budokai Kan. 1999 bezeichnete er sich selbst als Präsident und technischer Direktor von Kyokushin Budo Kai.

Legenden und belegte Fakten

Viele Angaben über seine Leistungen stammen aus der Wikipedia und aus seinen eigenen Texten. Die Behauptung, er habe 1957 in Ermelo 75 Judoka in 26 Minuten besiegt und dafür von Tokio Hirano den 3. Dan erhalten, konnten wir mit keiner unabhängigen zeitgenössischen Quelle bestätigen. Den Kampf mit dem Koreaner Kwan Mo Gun beschreibt die Wikipedia als Herausforderung, die er von Oyama annahm, ohne Datum. Die Grade unterscheiden sich in den Quellen. Die Wikipedia nennt den 6. Dan im Kyokushin 1965, den 9. Dan 1989 und den 10. Dan von Kenji Kurosaki 1994, und Patrick Skerry diskutiert im Forum Martialtalk den unklaren Ursprung seiner hohen Dan-Grade im Judo. Er selbst gab 1999 an, drei Auszeichnungen Purple Heart zu besitzen, was keine andere Quelle bestätigt.

Vermächtnis

Zu seinen Schülern gehörten nach der englischen Wikipedia Wim Ruska, Chris Dolman, Otti Roethof, Jan Kallenbach, Thom Harinck, Semmy Schilt und Gilbert Yvel. Die Wikipedia schreibt ihm auch die Grundlagen zu, auf denen in Sportstudios wie dem Mejiro Gym und dem Chakuriki Gym das niederländische Kickboxen heranwuchs. Von 1966 bis 1990 spielte er in fünfzehn Filmen und Produktionen mit. Er starb am 17. Dezember 2018 in De Bilt im Alter von 85 Jahren.

Lehrer, Schüler und Familie

Lehrer
Schüler

Assoziierte Kampfkünste

Kyokushin BudokaiGründer→

Stil von Jon Bluming, der laut seiner Organisation IBK Vollkontakt-Karate Kyokushin mit Würfen und Bodenkampf verbindet. Heute trägt er den Namen All-Round Fighting.

JudoMeister→

Japanische Wurf- und Griffkunst, seit 1964 olympisch; ihr Gedanke ist es, die Kraft des Gegners statt der eigenen zu nutzen.

KyokushinMeister→

Vollkontakt-Stil des Karate, den Masutatsu Oyama entwickelte. Gekämpft wird ohne Handschuhe, Tritte zum Kopf sind erlaubt, Schläge mit Faust und Ellbogen zum Gesicht nicht.

Grade und Titel

  • 6. danKyokushin · 1965
  • 10. danHapkido
  • 9. danJudo