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Lameco Eskrima

Eskrima von Edgar Sulite, zusammengestellt aus dem Unterricht mehrerer philippinischer Meister. Der Name setzt sich laut Wiley aus larga mano, medio und corto zusammen.

Wichtige Daten

Gründer
HerkunftslandPhilippinen
RegionAsien
HauptfokusWaffen
KontaktstufeVollkontakt

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieModerne Synthese
Entstehungszeit20. Jahrhundert

Training

BekleidungTraditionelle Kleidung
SparringMittlerer Kontakt
Rolle der WaffenWaffen im Zentrum
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Für wen

KinderprogrammeKindergruppen üblich
SeniorenfreundlichMit Anpassungen geeignet
Körperliche Anforderung3/5
Verletzungsrisiko2/5
Übertrag auf Selbstverteidigung3/5
Konditioneller Nutzen4/5
Wie wir die Skalen bewerten →

Organisation & Wettkampf

WettkampfformatFormen
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte Praktizierende10 000–100 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeZentral
TritteBedeutend
WürfeBedeutend
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeBedeutend
WaffenZentral

Kataloge & Datenbanken für Lameco Eskrima

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Über Lameco Eskrima

Lameco Eskrima ist ein philippinisches System, das laut Wiley Edgar G. Sulite zusammenstellte, geboren 1957 in Tacloban City. Sulite lernte laut Wiley bei einer Reihe von Eskrimadores und verband deren Lektionen später zu einem System, das er Lameco Eskrima nannte. Er selbst betonte laut Wiley, das System sei nur im Namen einzigartig und die Bewegungen stammten aus den Stilen seiner Meister. Der Name besteht laut Sulites Worten bei Wiley aus den ersten Silben der drei Distanzen, la für larga mano, me für medio und co für corto. Als seine Hauptlehrer nennt Wiley Jose D. Caballero, Leo T. Gaje Jr., Jesus Abella und Antonio Ilustrisimo. Das wichtigste Element sind laut Sulite die zwölf Grundschläge. Sulite zog laut Wiley am 30. Juni 1989 in die USA und wurde persönlicher Eskrima-Instruktor von Dan Inosanto und Larry Hartsell. Laut der englischen Wikipedia starb er am 10. April 1997 an den Folgen eines Schlaganfalls. Das Entstehungsjahr des Systems konnten wir nicht finden.

Geschichte

Laut Wiley gab Sulites Vater Helacrio Sulite den Familienstil Sulite an ihn weiter. Nach dem Umzug nach Ozamis City 1975 lernte Sulite laut Wiley bei Jose D. Caballero in de campo uno-dos-tres orihinal eskrima und lernte über Pablicito Cabahug Jesus Abella kennen, den Begründer von moderno largos. Zugleich lernte er bei Leo T. Gaje Jr. in pekiti tirsia kali. Nach dem Abschluss des Colleges 1981 zog er laut Wiley nach Manila und kam über dessen Schüler Yuli Romo zu Antonio Ilustrisimo, bei dem er in dessen Haus in Tondo trainierte. Laut Wiley lernte er kurz auch bei weiteren Meistern, die er als Einflüsse kleinerer Systeme nannte.

Was es unterscheidet

Laut Wiley sagte Sulite, Lameco unterscheide sich von anderen durch Fokus und Absicht. Über Ilustrisimo sprach er als über einen guten Kämpfer, der keine Lehrmethode hatte, und er selbst wollte Lameco verständlich und mit ausführlicher Erklärung für den durchschnittlichen Schüler vermitteln. Wiley ordnet Lameco Eskrima zusammen mit Cabales serrada escrima unter die Systeme ein, die nach der bevorzugten Kampfdistanz benannt sind.

Technik

Sulite bestimmte die Distanzen laut Wiley nach der Reichweite. Berühren sich die ausgestreckten Stöcke mit den Spitzen am Handgelenk, handelt es sich um die lange Distanz, die Berührung der Hand am Ellbogen des Gegners ist die mittlere und die Reichweite bis zur Schulter die nahe Distanz. Neben den zwölf Schlägen enthält das System laut Sulite zwölf Arten von Beinarbeit von verschiedenen Meistern. Die englische Wikipedia nennt als Hauptwaffe den Rattanstock und weiter die Arbeit mit einem und zwei Stöcken, einem und zwei Dolchen, Stock und Dolch, Schwert, Stab, Tuch und leerer Hand.

Training

Wiley schreibt, Lameco sei als System von Drills bekannt, die laban-laro genannt werden. Das Sonntagstraining in Sulites Haus in Südkalifornien hieß laut Wiley Sunday school und war ein Vollkontakt-Sparring mit einer begrenzten Zahl von Regeln. Die Schutzausrüstung diente dort laut Wiley dem Schutz der Knochen, nicht als Schild zur Deckung.

Graduierungen und Fortschritt

Sulite ging laut Wiley beim Aufbau des Lehrplans vom System Caballeros aus, das den Unterricht in Stufen wie Grundschule, weiterführende Schule und Hochschule gliederte. Die englische Wikipedia beschreibt ohne Quellenangabe Grade von unang baitang bis ika-limang baitang und weiter punong guro mit farbigen Gürteln und Streifen.

Heute

Nach Sulites Tod ernannte laut der englischen Wikipedia seine Frau Leonard Trigg zum Präsidenten und Dan Inosanto zum Vizepräsidenten von Lameco Eskrima International, FMA Pulse schreibt aber, Inosanto habe Sulite selbst ernannt. Laut Wikipedia unterrichten Lameco in Sulites Form David Gould, Dino Flores und Wolfgang Mueller, und unter weiteren Gruppen nennt sie Lameco SOG und Bakbakan International. Lameco Eskrima International betreibt die Website lamecoeskrimaintl.com.

Wissenswertes

Laut Wiley schrieb Sulite die Bücher The Secrets of Arnis, Advanced Balisong und Masters of Arnis, Kali and Eskrima und erschien auf drei Titelseiten von Kampfkunstmagazinen. David Gould gibt auf der Website von Tambuli Media an, dass er am 28. Juli 1996 der letzte Instruktor wurde, den Sulite zertifizierte.

Häufige Fragen

Was bedeutet der Name Lameco?

Laut Sulites Worten bei Wiley sind es die ersten Silben der Distanzen larga mano, medio und corto.

Bei wem lernte Edgar Sulite?

Wiley nennt Jose D. Caballero, Leo T. Gaje Jr., Jesus Abella und Antonio Ilustrisimo sowie den Familienstil Sulite.

Ist Lameco ein Zweig von Kalis Ilustrisimo?

Nein. Wiley beschreibt es als System, das Sulite aus dem Unterricht mehrerer Meister zusammenstellte, und Ilustrisimo ist einer von ihnen.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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