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Enshin Karate

円心空手

Vollkontakt-Karate aus Japan, gegründet 1988. Es beruht auf sabaki, dem Ableiten eines Angriffs und dem Wechsel hinter den Gegner, sowie auf dem Turnier Sabaki Challenge.

Wichtige Daten

HerkunftslandJapan
Gründungsjahr1988
RegionAsien
HauptfokusSchlagtechnik
KontaktstufeVollkontakt
GürtelsystemGürtel

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
Entstehungszeit20. Jahrhundert

Training

BekleidungGi erforderlich
SparringVollkontakt
Rolle der WaffenOhne Waffen

Organisation & Wettkampf

GraduierungssystemGürtel
Olympischer StatusNicht olympisch

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeZentral
TritteZentral
WürfeZentral
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeNicht verwendet
WaffenNicht verwendet

Kataloge & Datenbanken für Enshin Karate

👊 Technik-Datenbank18 Einträge
📖 Glossar66 Einträge
👥 Persönlichkeiten & Meister1 Einträge

Über Enshin Karate

Enshin Karate ist eine Vollkontakt-Karateschule aus Japan, die Jōkō Ninomiya, geboren am 27. Januar 1954 in Yawatahama, im Mai 1988 gründete. Zu den Kampfkünsten kam er über Judo, das er mit zwölf Jahren zu üben begann; 1969, also mit vierzehn, trat er in das Dōjō von Hideyuki Ashihara ein, wo Kyokushin-Karate geübt wurde. Als Ashihara 1980 den Kyokushin verließ und eine eigene Richtung gründete, ging Ninomiya mit ihm und leitete von Denver aus dessen amerikanisches Gebiet. Nach acht Jahren machte er sich selbstständig. Kern der Schule ist sabaki. Das ist keine einzelne Technik, sondern eine Art, mit der Wucht eines Angriffs umzugehen: Der Verteidiger blockt sie nicht frontal, sondern lenkt sie ab, weicht seitlich aus dem Blickfeld des Gegners und trifft oder wirft von dort aus. Dem entsprechen auch die Regeln des Turniers Sabaki Challenge, das seit 1989 jährlich in Denver stattfindet und fortgeschrittenen Wettkämpfern jedes Stils offensteht. Gekämpft wird im Ausscheidungsverfahren mit vollem Kontakt; Kopftritte sind erlaubt, Hand- und Ellbogenschläge auf Kopf und Hals verboten, und ein Griff darf höchstens drei Sekunden dauern. Ein Fußfeger oder Wurf wird mit einem Punkt bewertet, dieselbe Aktion mit angedeutetem Schlag beendet mit drei Punkten. Ein Kampf kann durch Knockout enden. Enshin bekennt sich damit zur selben harten Linie wie Kyokushin, aus dem es über Ashihara hervorging, nur mit anderem Schwerpunkt: Es geht nicht darum, einen Schlagwechsel auszuhalten, sondern gar nicht erst darin zu stehen.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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