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Dumog (Philippinisches Ringen)

Die Ringschicht der philippinischen Künste. Gekämpft wird im Stand: Das System setzt Waffen und mehrere Gegner voraus, wo der Boden ein Fehler ist.

Wichtige Daten

HerkunftslandPhilippinen
RegionAsien
HauptfokusGriffkampf
KontaktstufeVollkontakt
GürtelsystemSchärpen

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell

Training

BekleidungTraditionelle Kleidung
SparringMittlerer Kontakt
Rolle der WaffenWaffen optional
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Für wen

KinderprogrammeKindergruppen üblich
SeniorenfreundlichMit Anpassungen geeignet
Körperliche Anforderung3/5
Verletzungsrisiko2/5
Lernkurve4/5
Nutzen für Selbstverteidigung3/5
Fitness-Nutzen4/5

Organisation & Wettkampf

GraduierungssystemSchärpen
WettkampfformatFormen
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte Praktizierende10 000–100 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeZentral
TritteBedeutend
WürfeBedeutend
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeBedeutend
WaffenBedeutend

Kataloge & Datenbanken für Dumog (Philippinisches Ringen)

👥 Persönlichkeiten & Meister1 Einträge

Über Dumog (Philippinisches Ringen)

Dumog ist der Ringanteil der philippinischen Kampfkünste. Es ist keine eigene Schule mit Graden und Formen, sondern eine Schicht innerhalb der Systeme Arnis, Eskrima und Kali, die klärt, was zu tun ist, wenn die Distanz so weit schrumpft, dass weder Stock noch Messer Raum haben. Gerungen wird im Stand, Bodenkampf wird praktisch nicht geführt. Der Grund ist praktisch und im gesamten philippinischen Umfeld derselbe: Die Systeme setzen Waffen und mehrere Gegner voraus, und in einer solchen Lage ist der Boden ein Fehler, kein Übergang. Grundgedanke des Dumog sind die sogenannten Kontrollpunkte am Körper — Kopf, Hals, Schulter, Ellenbogen, Handgelenk und Hüfte. Der Übende bemächtigt sich ihrer, um das Gleichgewicht des Gegners zu brechen und dessen Schwerpunkt über die Standfläche hinauszuschieben oder zu ziehen; es geht nicht darum, ihn zu überkräftigen, sondern seinen Stand zu stören, ehe er sich setzen kann. Die Körperbewegung bleibt dabei dieselbe wie bei der Stockarbeit, und das ist Absicht: Die philippinischen Systeme lehren eine Körpermechanik und ändern nur, was in der Hand liegt. Der Umfang des Begriffs schwankt jedoch, und die Datierung auf 1400 ist nicht belegt.

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