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Dog Brothers Martial Arts

Amerikanisches System aus dem Vollkontakt-Stockkampf: minimaler Schutz, philippinisches Kali und brasilianisches Jiu-Jitsu im echten Kampf erprobt.

Wichtige Daten

Gründer
HerkunftslandVereinigte Staaten
Gründungsjahr1988
RegionNordamerika
HauptfokusWaffen
KontaktstufeVollkontakt
Gürtelsystem5 Stufen

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
Entstehungszeit20. Jahrhundert

Organisation & Wettkampf

Olympischer StatusNicht olympisch

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeBedeutend
TritteAm Rande
WürfeBedeutend
BodenkampfBedeutend
Hebel & HaltegriffeAm Rande
WaffenZentral

Kataloge & Datenbanken für Dog Brothers Martial Arts

👥 Persönlichkeiten & Meister1 Einträge

Über Dog Brothers Martial Arts

Dog Brothers Martial Arts ist ein amerikanisches System des bewaffneten und unbewaffneten Kampfes, das aus dem Vollkontakt-Stockkampf hervorging. Die Gruppe entstand im Mai 1988 bei einer dreitägigen Veranstaltung namens Rumble at Ramblas im kalifornischen San Clemente; ihre Gründer waren Eric „Top Dog" Knaus, Marc „Crafty Dog" Denny und Arlan „Salty Dog" Sanford. Die meisten Teilnehmer hatten sich in der sogenannten After Midnight Group an der Inosanto Academy kennengelernt, und Knaus trainierte zusätzlich das philippinische System Pekiti-Tirsia bei Leo Gaje und gewann dreimal das nationale Vollkontakt-Stockkampfturnier. Der Name der Gruppe entstand eher zufällig: Spitznamen wurden eingeführt, weil sich beim Ruf „Mark" gleich mehrere Männer gleichzeitig meldeten, und die Wendung dog brothers stammt aus einem Conan-Comic. Im Kern steht das Real Contact Stickfighting — ein Kampf mit einem oder zwei Stöcken, wahlweise mit Stab, Bokken, Peitsche oder Übungsmesser, bei minimalem Schutz: eine Fechtmaske für den Kopf, Hockey- oder Lacrosse-Handschuhe, mehr nicht. Es gibt weder Titel noch Preise; es gilt nur die Regel, dass man am Ende des Tages als Freunde auseinandergeht und niemand den anderen verklagt. Wer teilnimmt, erhält seinen eigenen Hundenamen. Marc Denny fügte 1990 brasilianisches Jiu-Jitsu hinzu, etwa drei Jahre bevor das erste UFC-Turnier eben diese Möglichkeit vorführte, und baute aus der gesammelten Erfahrung eine Schule mit dem Motto „If you see it taught, you see it fought" — was gelehrt wird, wird auch im Kampf eingesetzt. Der waffenlose Teil des Systems trägt den Namen Kali Tudo. Treffen namens Gatherings of the Pack finden bis heute statt; das erste europäische fand im September 2006 in Bern statt, geleitet von Benjamin „Lonely Dog" Rittiner.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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