Toyama-ryu Battojutsu
戸山流抜刀術Japanische Schwertarbeit von 1925, an einer Militärschule zusammengestellt. Gezogen wird im Stand und in Uniform — klassisches Iaido ging vom Sitzen aus.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Für wen
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Kataloge & Datenbanken für Toyama-ryu Battojutsu
Über Toyama-ryu Battojutsu
Toyama-ryu Battojutsu ist eine japanische Methode der Schwertarbeit, die nicht in einer Familienlinie, sondern in einer Militärschule entstand. Zusammengestellt hat sie 1925 die Armeeschule Toyama in Tokio, eine Anstalt zur Offiziersausbildung, und zwar aus einem sehr praktischen Grund: Offiziere trugen zur Uniform einen Säbel, doch die klassischen Iaido-Schulen gingen vom Ziehen im Sitzen und von einer Kleidung aus, die keiner von ihnen anhatte. Toyama-ryu vereinfachte deshalb das ganze Verfahren und arbeitete es für den Stand um. Gezogen wird aus dem Gehen wie aus der Ruhe, stets im Stand und in Uniform mit Stiefeln, und das Programm enthält nur so viele Formen, wie sich in einem Militärkurs lernen lassen — ursprünglich sieben, später ergänzt. Neben dem Ziehen ist der zweite Teil Tameshigiri, der Probeschnitt in eine gerollte Matte, der prüft, ob die Klinge wirklich richtig geführt wird; darin ist Toyama-ryu heute am bekanntesten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Schule mit der Armee aufgelöst, doch ihre Absolventen gaben sie weiter. Bemerkenswert ist, dass hier Datum, Ort und Grund der Entstehung genau bekannt sind.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
