Sonkal Najunde Makgi
Wörtlich: tiefer Handkantenblock
Ein tiefer Handkantenblock gegen Angriffe auf tiefer Ebene; im ITF-Taekwondo üben ihn schon weiße Gurte auf Stufe 10. Gup.
Auf einen Blick
⚠️ Häufige Fehler
Der Arm bildet einen zu starken Winkel, das Handgelenk ist nicht ausgerichtet, oder die blockierende Fläche ist nicht ausreichend gestreckt.
💡 Wichtiger Tipp
Führen Sie in der Vorbereitung die Handgelenke Rücken an Rücken etwa auf Höhe der Brustlinie bis der schwebenden Rippen zusammen und leiten Sie erst von dort die Handkante nach unten.
Katas mit dieser Technik
Über
Sonkal najunde makgi, wörtlich tiefer Handkantenblock, ist im ITF-Taekwondo ein Block mit der Handkante (sonkal) auf tiefer Ebene (najunde). Er schützt den unteren Rumpf, den Unterbauch, vor absteigenden oder fegenden Angriffen. In der Gradierungsordnung des neuseeländischen Klubs Tiger Taekwon-Do ist er schon auf der Stufe des weißen Gurts (10. Gup) eingeordnet. Aus der Vorbereitungsstellung, bei der die Handgelenke Rücken an Rücken etwa auf Höhe der Brustlinie bis der schwebenden Rippen zusammengeführt sind, geht die Handkante nach unten in den Block. Die ITF-Terminologie unterscheidet davon die Richtungsvarianten sonkal najunde bakuro makgi, Block nach außen, und sonkal najunde anuro makgi, Block nach innen, die als eigenständige Techniken geführt werden. Im Tul Ge-Baek (ITF) ist er die 21. Bewegung, ein tiefer Block mit der linken Handkante.