Croisé Tête
Wörtlich: gekreuzter Kopfschlag
Croisé tête ist ein vertikaler Stockschlag auf den Kopf in der Canne de combat, von innen über die Körperachse geführt; einer der sechs Grundangriffe.
Auf einen Blick
⚠️ Häufige Fehler
Ein abgeknicktes Handgelenk, wodurch der Stock vom Ziel abrutscht; ein solcher Schlag gilt als sogenannter sabré und wird nicht anerkannt.
Über
Croisé tête, wörtlich „gekreuzter Kopfschlag", ist einer der sechs Grundangriffe der französischen Canne de combat. Er wird von innen, über die Körperachse, als vertikaler Schlag auf den Scheitel oder die Kopfseite geführt. Die französische Einteilung stellt ihn zusammen mit brisé als einen von zwei vertikalen Kopfschlägen dar; ihre auf die Beine zielenden Gegenstücke sind croisé bas und enlevé. Von den lateralen Schlägen latéral extérieur und latéral croisé unterscheidet sich croisé tête durch die vertikale Bahn, von latéral extérieur zusätzlich dadurch, dass er die Körperachse kreuzt. Im Wettkampf zählt ein Treffer auf Scheitel oder Kopfseite mit dem letzten Viertel des Stocks. Die sechs Grundangriffe kodifizierte Maurice Sarry, der 1975 das Comité National de Canne et Bâton gründete und 1978 das Referenzhandbuch veröffentlichte.