Shin Kicking
Eine englische Volksdisziplin der 1612 gegründeten Cotswold Olimpick Games. Die Gegner halten sich an den Schultern, getreten wird nur ans Schienbein, Schutz ist nur Stroh.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Für wen
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Kataloge & Datenbanken für Shin Kicking
Über Shin Kicking
Schienbeintreten ist eine englische Volksdisziplin und ein Wettbewerb der Cotswold Olimpick Games, die der Jurist Robert Dover 1612 auf dem Hügel über Chipping Campden gründete. Die Regeln sind kurz und gerade durch ihre Verbote eigenartig. Die Gegner halten einander mit gestreckten Armen an den Schultern und dürfen diesen Griff den ganzen Kampf über nicht lösen. Getreten wird ausschliesslich ans Schienbein; ein Treffer höher oder tiefer bedeutet Disqualifikation. Ein Punkt zählt nur, wenn der Wettkämpfer den anderen wirft und dabei das Schienbein tatsächlich trifft — ein Wurf ohne Schienbeinkontakt wird dem Gegner gutgeschrieben. Es gewinnt, wer in drei Runden die meisten Würfe erzielt. Einzig erlaubter Schutz ist Stroh, das der Veranstalter austeilt und das in die Hosenbeine gestopft wird; metallverstärktes Schuhwerk ist verboten. Den Kampf leitet ein Schiedsrichter namens Stickler. Meist melden sich bis zu sechzehn Leute vor Ort, der Sieger wird Weltmeister im Schienbeintreten. Die Spiele wurden 1852 wegen Ausschreitungen eingestellt und erst 1963 wiederbelebt; seither finden sie regelmässig statt.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
