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Bujinkan Budo Taijutsu

武神館武道体術

Eine seit den 1970er Jahren von Masaaki Hatsumi geführte Schule, die neun überlieferte Linien vereint. Deren Ninja-Anteil ist unter Historikern umstritten.

Wichtige Daten

HerkunftslandJapan
Gründungsjahrum 1970
RegionAsien
HauptfokusGemischt
KontaktstufeLeichter Kontakt
Gürtelsystem25 Stufen

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
Entstehungszeit20. Jahrhundert

Training

BekleidungGi erforderlich
SparringNur Partnerübungen
Rolle der WaffenWaffen im Zentrum
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Für wen

KinderprogrammeKindergruppen selten
SeniorenfreundlichMit Anpassungen geeignet
Körperliche Anforderung3/5
Verletzungsrisiko2/5
Lernkurve4/5
Nutzen für Selbstverteidigung3/5
Fitness-Nutzen3/5

Organisation & Wettkampf

GraduierungssystemGürtel
WettkampfformatKeine Wettkämpfe
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte Praktizierende100 000–1 Mio.

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeBedeutend
TritteBedeutend
WürfeZentral
BodenkampfAm Rande
Hebel & HaltegriffeZentral
WaffenZentral

Kataloge & Datenbanken für Bujinkan Budo Taijutsu

📖 Glossar4 Einträge
👥 Persönlichkeiten & Meister1 Einträge

Über Bujinkan Budo Taijutsu

Bujinkan Budo Taijutsu wird seit den 1970er-Jahren von Masaaki Hatsumi geleitet, der die Überlieferung seines Lehrers Toshitsugu Takamatsu übernahm. Der Name der Schule — Halle des göttlichen Kriegers — ehrt eben ihn. Die Schule vereint neun traditionelle Linien. Drei davon beanspruchen Ninjutsu-Herkunft (Togakure-ryu, Gyokushin-ryu, Kumogakure-ryu), die übrigen sechs sind Samuraischulen des waffenlosen Kampfes und der Waffen: Gyokko-ryu, Koto-ryu, Shinden Fudo-ryu, Takagi Yoshin-ryu, Gikan-ryu und Kuki Shinden-ryu. Fairerweise ist zu ergänzen, dass **die Belegbarkeit dieser Linien unter Historikern umstritten ist**. Stammbäume, die bis ins 12. Jahrhundert reichen, stützen sich auf Rollen, die nicht unabhängig geprüft sind; ein Teil der Forschung hält sie für eine spätere Konstruktion. Über die Qualität des Geübten sagt das nichts — eine ungebrochene Ninja-Linie lässt sich aber nicht als Tatsache behaupten. Technische Grundlage ist Taijutsu, die Körperarbeit: Ausweichen statt Blocken, Brechen der gegnerischen Struktur und der übergangslose Wechsel vom Schlag in Hebel oder Wurf. Es gibt keinen Wettkampf und kein regelgebundenes Sparring; stattdessen werden Situationen zu zweit wiederholt, wobei einer realistisch angreift und der andere die Lösung sucht. Es gibt fünfzehn Grade, und ab dem fünften Dan ist die Prüfung traditionell nicht technisch.

Ähnliche Stile

Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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