Lu Jiao Dao
鹿角刀 · lùjiǎodāo
Wörtlich: Hirschgeweih-Messer
Auch bekannt als: yuānyāngyuè
Paar chinesischer Messer aus zwei gekreuzten Stahlhalbmonden mit vier krallenartigen Spitzen, vor allem mit dem Baguazhang verbunden.
Auf einen Blick
ChinaÜber die Waffe
Lu jiao dao (鹿角刀), Hirschgeweih-Messer, heißen auch Halbmondmesser oder Mandarinentenklingen (鴛鴦鉞, yuanyangyue). Die Waffe wird vor allem mit dem weichen Stil Baguazhang in Verbindung gebracht, der für seine breite Waffenpalette bekannt ist. Woher und aus welcher Zeit sie stammt, konnten wir in den Quellen nicht ermitteln. Jedes Messer besteht aus zwei gekreuzten Stahlhalbmonden. So entstehen vier gebogene, krallenartige Spitzen, von denen eine als Hauptklinge verlängert ist. Der Kämpfer greift die umwickelte Mitte des verlängerten Halbmonds, der andere Halbmond schützt die Hand. Es gibt auch Paare mit unterschiedlich großen Halbmonden. Die Messer werden paarweise geübt, eines in jeder Hand. Sie dienen vor allem dazu, die Waffe des Gegners zu fangen, zu binden oder zu brechen, zu entwaffnen und aus der Nähe zu kämpfen, auch gegen längere Waffen wie Speere, Schwerter und Säbel. Sie sind recht kurz und ließen sich daher leicht unter traditioneller chinesischer Kleidung verbergen.
Teile der Waffe
- Klinge
- Griff
- Parierelement