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Wang Zi-Ping

Chinesischer Meister des Chaquan-Stils, Hui-Muslim, Vizevorsitzender des Chinesischen Wushu-Verbands und Autor der Methode der zwanzig Fäuste und der Schwerttechnik Grüner Drache.

Auf einen Blick

Geburtsdatum1881
Sterbedatum1973
HerkunftslandChinaChina

Biografie

Wang Zi-Ping war ein chinesischer Meister des Chaquan-Stils und Angehöriger der chinesischen Hui-Muslime. Er wurde 1881 geboren und starb 1973 im Alter von 93 Jahren; mit seinem Leben ist Cangzhou (Mengcun im Kreis Cangxian) in der Provinz Hebei verbunden.

Neben dem Chaquan beherrschte er auch Huaquan, Paoquan, Bajiquan und Taiji. Bei wem er sie erlernte, konnten wir in den Quellen nicht belegen. Einer Quelle zufolge besiegte er in Wettkämpfen russische, amerikanische, deutsche und japanische Kämpfer und gewann Kraftwettbewerbe gegen deutsche Offiziere.

1928 leitete er die Shaolin-Kung-Fu-Abteilung am Institut für Kampfkünste. Später war er Vizevorsitzender des Chinesischen Wushu-Verbands und wirkte bei den 6. Nationalspielen Chinas als Kampfkunst- und Ringkampfrichter. Er entwickelte die Methode der zwanzig Fäuste und die Schwerttechnik Grüner Drache und veröffentlichte Arbeiten über Kampfkunstübungen und Methoden der Langlebigkeit. Sein Schüler Liu Jinsheng ist Mitautor eines Werks über die Qinna-Technik, das unter dem Titel Chin Na Methods erschien.

Zusammen mit Zhu Guofu verteidigte er den Kampfkunsthistoriker Tang Hao gegen Gegner, die seine revisionistischen Arbeiten über den Ursprung von Shaolin und Taiji verärgert hatten. Im Alter von achtzig Jahren nahm er an einer von Zhou Enlai geführten Delegation nach Burma teil. Nach seinem Tod führte seine Tochter Wang Jurong zusammen mit drei Enkelinnen die Familienlinie fort: Grace X. Wu, Helen Wu und Wu Xiaoping.

Assoziierte Kampfkünste

ChaquanMeister→

Chinesische Faust der muslimischen Hui aus dem Kreis Guanxian in Shandong, eingetragen in die staatliche Liste des immateriellen Erbes. Sie beruht auf tantui-Übungen und zehn Formen.