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Raúl Rizo

Kubanischer Oberst und Präsident des Kubanischen Karateverbands, der 1978 in Moskau KGB-Ausbilder in seinem System Karate Operativo schulte.

Auf einen Blick

Sterbedatum2011
HerkunftslandKubaKuba
BerufSoldat
Auch bekannt alsDomingo Rodríguez Oquendo

Biografie

Raúl Rizo, mit bürgerlichem Namen Domingo Rodríguez Oquendo, war ein kubanischer Oberst, Präsident des Kubanischen Karateverbands und Schöpfer des Systems Karate Operativo. Auf Kuba leitete er die Kommission für persönliche Verteidigung. Er starb 2011.

Kung-Fu lernte er bei Meister Rufino Alaye. Während er an der kubanischen Botschaft in Tokio arbeitete, studierte er an der traditionellen Ikeda-Schule. In Japan erreichte er den 6. Dan im Joshinmon-Shorin-Ryu-Karate und den 4. Dan im Kobudo.

Sein System Karate Operativo verbindet okinawanisches Karate mit Jujutsu-Hebeln und ist auf praktische Selbstverteidigung ausgerichtet. Im November 1978 reiste er mit seinem Assistenten Ramiro Chirino nach Moskau und schulte dort innerhalb von drei Monaten rund 50 KGB-Agenten als Ausbilder dieses Systems. Seine Methoden wurden anschließend auch in sozialistischen Ländern gelehrt, darunter Angola, Mosambik und Nicaragua.

Nach seinem Tod wurde er auf Kuba als Vater des Karate-do bezeichnet.

Assoziierte Kampfkünste

KarateMeister→

Okinawanische Schlagkunst, im 20. Jahrhundert zu japanischem Budo und olympischem Sport geformt. Sie ruht auf Kata sowie Hand- und Fußtechniken.

Organisationen