Kabaddi
Südasiatischer Kontakt-Mannschaftssport: Der Raider muss ohne Luftholen Gegner berühren und über die Mittellinie zurück.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Über Kabaddi
Kabaddi ist eine südasiatische Kontakt-Mannschaftssportart, die auf ringerischem Können und auf dem Atem beruht. Zwei Mannschaften zu je sieben Spielern treten auf einem rechteckigen, in zwei Hälften geteilten Feld gegeneinander an; in der Standardform, wie sie bei den Asienspielen gespielt wird, misst die Fläche etwa dreizehn mal zehn Meter. Abwechselnd schicken sie einen Angreifer, den Raider, in die gegnerische Hälfte. Er muss während des gesamten Angriffs das Wort Kabaddi wiederholen, womit er dem Schiedsrichter beweist, dass er nicht eingeatmet hat, möglichst viele Gegner berühren und über die Mittellinie zurückkehren, ehe sie ihn festhalten. Für jeden berührten Gegner erhält er einen Punkt, und die berührten Spieler verlassen das Feld; halten ihn die Verteidiger dagegen fest, gehört der Punkt ihnen und er selbst muss hinaus. Gespielt wird zweimal zwanzig Minuten mit fünf Minuten Pause. Die Verteidigung ist reines Ringen: Fangen am Knöchel oder Handgelenk, eine Kette verbundener Spieler und das Zubodenziehen, wobei weder Kleidung noch Haare gegriffen werden dürfen. Kabaddi hat zwei Hauptvarianten, die Standardform und den panjabischen Kreisstil, sowie eine Reihe örtlicher Namen; in Bangladesch ist es als Hadudu Nationalsport. Seit 1990 steht es im Programm der Asienspiele, seit den 1990er Jahren gibt es eine eigene Weltmeisterschaft, und seit 2014 läuft in Indien die Profiliga Pro Kabaddi League.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
