Jeet Kune Do
截拳道Bruce Lees System aus den späten 1960er Jahren, das geschlossene Stile ablehnt. Er ging vom Wing Chun aus, kam aber zum Schluss, jedes feste System sei eine Grenze.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Für wen
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Kataloge & Datenbanken für Jeet Kune Do
Über Jeet Kune Do
Jeet Kune Do schuf Bruce Lee Ende der 1960er Jahre als Absage an geschlossene Stile. Er ging vom Wing Chun aus, das er bei Yip Man lernte, kam aber zu dem Schluss, dass jedes feste System eine Beschränkung ist: Ein wirklicher Kampf hält sich an keine Form, also soll die Ausbildung den Kämpfer nicht an einen Technikkanon binden. Der Name bedeutet "Weg der abfangenden Faust" und verweist auf das Kernprinzip — den Gegner in dem Augenblick zu treffen, in dem sein Angriff beginnt, nicht nach dessen Abschluss. Technisch schöpft JKD, woher es kann: Schläge aus dem Boxen und aus dem Fechten (Lee studierte das Fechten und übernahm daraus Distanzarbeit und Führhand), Tritte aus Karate und Savate, Beinarbeit aus dem Boxen, Griffe aus Judo und Ringen. Der Stand ist seitlich mit der starken Hand vorn, weil der schnellste Weg zum Ziel der kürzeste ist. Lee starb 1973 und hinterließ kein geschlossenes System — er hinterließ Prinzipien und Notizen. Daraus rührt ein andauernder Streit: Die eine Linie lehrt das konkrete Material, das Lee unterrichtete (Jun Fan Gung Fu), die andere versteht JKD als Methode eigener Suche und ändert das Material. Beide berufen sich auf denselben Namen. Die historische Bedeutung ist unbestritten — JKD nahm die Logik des modernen MMA um zwanzig Jahre vorweg. Die praktische Qualität einer heutigen Schule hängt allerdings allein davon ab, was dort tatsächlich trainiert wird und ob gespart wird.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
