ImpakuImpaku

Jeet Kune Do

截拳道

Bruce Lees System aus den späten 1960er Jahren, das geschlossene Stile ablehnt. Er ging vom Wing Chun aus, kam aber zum Schluss, jedes feste System sei eine Grenze.

Wichtige Daten

Gründer
HerkunftslandVereinigte Staaten
Gründungsjahr1967
RegionNordamerika
HauptfokusGemischt
KontaktstufeVollkontakt
Gürtelsystem5 Stufen

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieModerne Synthese
Entstehungszeit20. Jahrhundert

Training

BekleidungKeine besondere Kleidung
SparringMittlerer Kontakt
Rolle der WaffenWaffen optional
Rolle der FormenOhne Formen
Übliche Häufigkeit2 × pro Woche

Für wen

Übliches Mindestalter14 Jahren
KinderprogrammeKindergruppen selten
SeniorenfreundlichMit Anpassungen geeignet
Körperliche Anforderung3/5
Verletzungsrisiko2/5
Lernkurve4/5
Nutzen für Selbstverteidigung4/5
Fitness-Nutzen3/5

Organisation & Wettkampf

GraduierungssystemKeine Graduierungen
WettkampfformatKeine Wettkämpfe
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Weltverbandbez jediné světové federace; síť certifikovaných instruktorů
Geschätzte Praktizierende10 000–100 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeZentral
TritteZentral
WürfeAm Rande
BodenkampfAm Rande
Hebel & HaltegriffeBedeutend
WaffenBedeutend

Kataloge & Datenbanken für Jeet Kune Do

👥 Persönlichkeiten & Meister6 Einträge
🎬 Filme mit dieser Kampfkunst5 Einträge

Über Jeet Kune Do

Jeet Kune Do schuf Bruce Lee Ende der 1960er Jahre als Absage an geschlossene Stile. Er ging vom Wing Chun aus, das er bei Yip Man lernte, kam aber zu dem Schluss, dass jedes feste System eine Beschränkung ist: Ein wirklicher Kampf hält sich an keine Form, also soll die Ausbildung den Kämpfer nicht an einen Technikkanon binden. Der Name bedeutet "Weg der abfangenden Faust" und verweist auf das Kernprinzip — den Gegner in dem Augenblick zu treffen, in dem sein Angriff beginnt, nicht nach dessen Abschluss. Technisch schöpft JKD, woher es kann: Schläge aus dem Boxen und aus dem Fechten (Lee studierte das Fechten und übernahm daraus Distanzarbeit und Führhand), Tritte aus Karate und Savate, Beinarbeit aus dem Boxen, Griffe aus Judo und Ringen. Der Stand ist seitlich mit der starken Hand vorn, weil der schnellste Weg zum Ziel der kürzeste ist. Lee starb 1973 und hinterließ kein geschlossenes System — er hinterließ Prinzipien und Notizen. Daraus rührt ein andauernder Streit: Die eine Linie lehrt das konkrete Material, das Lee unterrichtete (Jun Fan Gung Fu), die andere versteht JKD als Methode eigener Suche und ändert das Material. Beide berufen sich auf denselben Namen. Die historische Bedeutung ist unbestritten — JKD nahm die Logik des modernen MMA um zwanzig Jahre vorweg. Die praktische Qualität einer heutigen Schule hängt allerdings allein davon ab, was dort tatsächlich trainiert wird und ob gespart wird.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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