Sankyo
三教
Wörtlich: dritte Lehre
Auch bekannt als: sankajo osae, kote hineri
Rotierender Aikido-Handgelenkshebel (kote hineri), der Handgelenk und Finger verdreht und die Spiralspannung über den Ellbogen bis zur Schulter führt.
Auf einen Blick
⚠️ Häufige Fehler
Häufige Fehler: zu hoher oder zu tiefer Griff, Verdrehen nur des Handgelenks ohne den Unterarm und Ziehen des Arms zu sich statt nach oben, wodurch der Angreifer fest auf den Fersen stehen bleibt.
💡 Wichtiger Tipp
Es muss der ganze Unterarm drehen, nicht nur das Handgelenk. Geht die Schraube verloren, hält die Technik nur durch Kraft.
Über
Sankyo (三教), wörtlich „dritte Lehre", ist ein rotierender Handgelenkshebel im Aikido, auch kote hineri („Verdrehen des Unterarms") oder sankajo osae genannt. Die Spiralspannung verläuft aufwärts durch Arm, Ellbogen und Schulter. Aikido Journal betont, dass nicht nur das Handgelenk verdreht wird, sondern auch die Finger, und dass das Ziel darin besteht, den Angreifer aus dem Gleichgewicht zu bringen. Neben der Fixierform gibt es die Wurfvariante sankyo nage, bei der tori uke nach dem Hebel nach vorn wirft. Nach der Prüfungsordnung des Vereins Aiki-LA, am Hombu Dojo orientiert, wird sankyo ab dem 5. Kyu geprüft. Wer die Technik eingeführt hat, konnten wir nicht belegen.